Der Moment nach dem Go-live
Das Projekt ist fertig. Die Daten sind migriert, die Module laufen, das Lager passt, die Buchhaltung ist eingerichtet. Jetzt stellen Sie Ihre Rechnung – und die Zahlung hängt an der Abteilung, deren System Sie gerade umgestellt haben. Genau diese Abteilung muss nun eine Auslandsüberweisung freigeben, Währungsrisiken abschätzen und interne Vorgaben prüfen.
Für viele amerikanische Firmen ist das Neuland. Die Buchhaltung kennt ACH und Inlandsüberweisungen, aber eine Zahlung an ein Konto in Deutschland, Indien oder Brasilien löst Rückfragen aus. Manchmal bleibt die Freigabe liegen, manchmal wird der Betrag um Bankgebühren gekürzt, und Sie warten auf einen Zahlungseingang, den Sie nicht beeinflussen können.
PANORAMA payments setzt genau hier an. Sie übergeben die Zahlungsabwicklung an eine US-Gesellschaft, die die Rechnung im eigenen Namen ausstellt. Für Ihren Kunden ist der Vorgang rein amerikanisch: inländische Bankverbindung, Dollar, auf Wunsch ein W-9-Formular. Für Sie ändert sich nur der Empfänger der Zahlung, nicht Ihre Arbeitsweise.
So funktioniert die Abrechnung
Sie registrieren sich einmalig und verifizieren Ihre Identität. Danach beschreiben Sie für jeden Auftrag den Kunden und die erbrachte Leistung. Aus diesen Angaben erstellt die Plattform eine Rechnung, die von einer US-Gesellschaft ausgestellt wird. Ihr Kunde zahlt auf ein US-Konto in Dollar – per ACH, Überweisung oder einem anderen inländischen Verfahren.
Sobald das Geld eingegangen ist, zieht PANORAMA payments eine Plattformgebühr ab und zahlt den Restbetrag an Sie aus. Die Auszahlung erfolgt in Ihrem Heimatland, wahlweise per Banküberweisung, SWIFT, SEPA, Wise, auf ein lokales Konto oder in Dollar-denominierten digitalen Vermögenswerten, je nach Land. Es gibt keine monatliche Grundgebühr, und erst wenn Ihr Kunde bezahlt hat, wird die Gebühr fällig.
Sie bleiben für Ihre Steuern im Heimatland selbst verantwortlich. PANORAMA payments gibt keine Steuerberatung und ist nicht Ihr Arbeitgeber. Die US-Gesellschaft stellt die Rechnung als Merchant of Record aus; Sie erhalten dadurch keine US-Firma, keine US-Steuernummer und kein US-Bankkonto. Es ist ein Abrechnungsservice, keine Firmengründung.
Ihre Arbeit, in Rechnungszeilen übersetzt
Odoo-Projekte sind selten eine einzelne Zahlung. Oft vereinbaren Sie einen Festpreis über Etappen, ein Festpreis für ein abgegrenztes Arbeitspaket oder Stunden, die wöchentlich oder monatlich abgerechnet werden. Die Plattform bildet das ab: Jede Rechnung beschreibt, was geliefert oder geleistet wurde, klar genug für die amerikanische Buchhaltung, die sie freigibt.
Dabei bleibt die Rechnungsstellung einfach. Sie geben an, was Sie getan haben – ein Modul, eine Migration, eine Konfiguration, ein Supporttag nach Go-live – und die US-Gesellschaft stellt die Rechnung im eigenen Namen aus. Der Kunde sieht eine amerikanische Absenderadresse, eine US-Bankverbindung und einen klaren Leistungstext. Mehr braucht er nicht.
Für wiederkehrende Arbeit eignet sich die wöchentliche oder monatliche Stundenabrechnung. Für ein größeres Implementierungsprojekt können Sie Teilrechnungen nach Meilensteinen stellen: nach Datenmigration, nach Abschluss der Konfiguration, nach Go-live. Die Plattform hält jede Rechnung sauber getrennt.
Wenn der Kunde kein US-Unternehmen ist
Nicht jeder Auftraggeber sitzt in den Vereinigten Staaten. Auch europäische Mittelständler, Distributoren oder Odoo-Partner, die Implementierungen untervergeben, zahlen über die Plattform. Die Rechnung kann in elf Währungen ausgestellt werden, darunter US-Dollar, Euro, Pfund, kanadische und australische Dollar sowie Schweizer Franken.
Unabhängig davon, wer zahlt – Unternehmen oder Privatperson, in den USA oder anderswo –, empfängt immer die US-Gesellschaft das Geld. Für den Zahler bleibt die Zahlung ein Inlandsvorgang oder zumindest eine gewöhnliche Überweisung. Für Sie entfällt die Unsicherheit, ob eine internationale Zahlung ankommt und was unterwegs an Gebühren abgezogen wird.
Das ist besonders nützlich, wenn Ihre Kunden unterschiedliche Währungen verwenden. Sie rechnen in der Währung ab, die der Kunde bevorzugt, und erhalten die Auszahlung in Ihrer eigenen. Wechselkurse und Überweisungswege übernimmt der Zahlungsdienstleister im Hintergrund.
